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Täglich Online meditieren - Gemeinsam in die Stille hören

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Die Online-Meditationen kultivieren eine still-lauschende Qualität. Ich leite die Meditationen im Stil der Non-Dualen-Meditation an. Im Zen „Shikantanza“, deutsch „nur sitzen“, genannt. Dieses schlichte Still-Sitzen kommt ohne vorbereitende Übungen aus und wird von Anfängern und Geübten auf die gleiche Art und Weise praktiziert. In seinen „Briefen an einen jungen Dichter“ empfiehlt es Rilke mit diesen Worten:

 … seien Sie aufmerksam gegen das, was in Ihnen aufsteht, und stellen Sie es über alles, was Sie um sich bemerken. Ihr innerstes Geschehen ist Ihrer ganzen Liebe wert, … — R. M. Rilke (aus „Briefe an einen jungen Dichter“)

Durch die Verabredung mit anderen kann man sich auf sympathische Art und Weise eingeladen und motiviert fühlen und auch andere motivieren. Interessierte lade ich per Mail in meinen Zoom-Meeting-Raum ein. Der zugesandte Link funktioniert auch dann, wenn man Zoom vorher nicht auf seinem Rechner installiert hat. Im Meeting-Raum treffen sich zwei bis etwa fünf Personen.

 Stay together friends. Don’t scatter or sleep. Our friendship is made of being awake. … Stay here, quivering with each moment, like a drop of mercury. — Rumi (aus dem Gedicht Waterwheel)

Der Verlauf Nach kurzer Begrüßung gonge ich zum Beginn. Anfängern sage ich etwas, was ihnen das Sitzen erleichtert. Geübte — und auch die Anfänger — lade ich dazu ein, die Annahmen, Vorlieben, Abneigungen und die damit verbundenen Muster und Gewohnheiten (das Benennbare), das sich im Denken und Fühlen zeigt, zu erkennen. Je tiefer dieses Erkennen reicht, umso durchscheinender wird das Benennbare. Hier und da scheint das Namenlose durch. Zum Ende gonge ich ein weiteres Mal. Man verlässt den Meeting-Raum durch individuelles Abmelden.

 Remaining open and honest without ignoring whatever we experience can help us face any challenges that may arise. — Peter Ralston (The Book of Not Knowing, S. 20)

 Die Impulse Meistens gebe ich einen kurzen Impuls, der das Still-Sitzen unterstützen soll. Hier der vom 10. 6. 20: In dieser Art des Still-Sitzens ohne besonderes Meditationsobjekt stehen die Chancen sehr gut dafür, dass man feststellt: in diesem Moment — und in diesem Moment — fehlt einem nichts. Vielleicht kommt hier und da ein Gedanke vorbei, der suggeriert „es wäre schöner wenn …“, „warum ist es nicht so gut wie …“. Das kann gut sein. Dann stehen die Chancen ebenfalls wieder sehr gut dafür, dass man ihn erkennt und das ihm die zwei oder drei Sekunden, die er braucht genügen. Wenn es hier und da vorkommt — und das ist wahrscheinlich häufiger der Fall, als man bereit ist zu glauben —, dass einem in diesem Moment hier nichts fehlt, ist das eingebettet in die Wohltat, sich, andere und anderes nicht verbessern zu müssen.

 

Täglich Online meditieren (TOm)

Von Montag bis Freitag den Tag mit Stille beginnen. Vor die Anforderungen und das Viele des Alltags die Gelassenheit und Einfachheit kultivieren, das ist TOm. Es findet von 6:15 — 6:45 Uhr statt. Sie können mehr und weniger regelmäßig teilnehmen und gern auch "auf Probe" dabei sein. Bei Interesse schicke ich Ihnen den Link zum Zoom-Meeting -Raum.

Der Ausgleich Bitte berechnen Sie pro Meditation zwischen zwei und sechs Euro und führen Sie selbst Buch über Ihre Teilnahmen und Beiträge. Sobald eine Summe von etwa € 60 zusammengekommen ist, schreiben Sie mir bitte; ich schicke Ihnen eine Rechnung.

TOm ist mir eine große Freude. Ich hätte nicht vermutet, wie wohltuend diese virtuelle Zusammenkunft ist. Ich nehme gerne, wenn auch nicht jeden Tag, weiter teil. (Ingeborg Hartmann, Familientherapeutin - Juni 2020)

Ich fand die Meditationen waren immer ein guter Tagesanfang und irgendwie entsteht eine Gemeinschaft, auch wenn wir uns nur vom Bildschirm kennen. Jedenfalls sitze ich lieber virtuell mit Menschen zusammen, als mir eine Meditation von YouTube runterzuladen. (Heinz Groß - Juli 2020)

Es war heute wieder sehr schön die Woche mit TOm zu beginnen. Das Ritual ist eine große Bereicherung. (Cornelia Fleischer - Oktober 2020)

 

Gemeinsam in die Stille hören — Einladungen zur Selbstvergessenheit

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Gemeinsam in die Stille hören
findet in zwei Formaten statt:

In Zusammenarbeit mit dem Odenwald-Institut findet es einmal monatlich samstags von 10 bis 12:30 statt. Es gibt drei 25-minütigen Sitzperioden und zwei 35-minütigen Arbeitsperioden. Das erhöhte Aufmerksamkeitsniveau kann in den Arbeitszeiten für wesentliche Tätigkeiten investieret werden. Bei entsprechendem Erholungsbedürfnis ist eine Ruhepause das Bessere. Hier der Zeitplan: 10:00 — 10:25 Still-Sitzen (Shikantaza)  |  10:27 — 10:58 Arbeitspause  |  11:00 — 11:25 Still-Sitzen  |  11:27 — 11:58 Arbeitszeit (Samu)  |  12:00 — 12:25 Still-Sitzen. In diesem Jahr: gibt es jeweils noch einen Termin am 18. 9., 30. 10 und am 18. 12. findet "Der Tag" statt (s. u.). Die Kosten betragen € 22,00 für den Vormittag und € 39,00 für den Tag. Sie können sich über für den jeweils nächsten Terminüber den Kalender anmelden.
Ab Dezember 2021 biete ich drei Mal jährlich den Tag an. Nach dem Vormittag gibt es von 14:30 — 17:00 Uhr eine zweite Meditationseinheit; sie gleicht der ersten. Die Termine: 18. Dezember 2021 und in 2022 am 2. April, 10. September und 10. Dezember. 

It is not in the words. It is not a practice. It is not subject to will. It is birds singing, air moving gently, story coming and going, breath flowing, back aching, heart beating, sun shining, beholding it all in silence with an open heart that does not go anywhere. — Toni Packer (aus dem Springwater-Newsletter vom 26. 11. 19)

In Zusammenarbeit mit der Akademie Heiligenfeld finden sechs Online-Abende unter dem Titel Gemeinsam in die Stille hören - Meditation und Gestalt-Selbsterfahrung statt. Sie finden jeweils dienstags vom 3. Januar - 7. Februar 2022 von 17:30 - 19:00 Uhr statt. Sie können sichhier anmelden.

Wir rackern täglich acht bis zehn und mehr Stunden, um das Geld für all das Zeug zu verdienen, was wir nicht brauchen - während wir eigentlich Beachtung brauchen - und finden keine Zeit mehr, einander im freundschaftlichen Austausch oder aber in der Meditation uns selbst zu beachten. — Wolf Büntig (aus dem ZIST Programm 2020)

 

Mein Hintergrund Im Alter von 15 Jahren fing ich an mit dem Still-Sitzen. Meine ersten Zen-Lehrer waren Dr. F. A. Viallet aus Paris (später als Soji Enku ordiniert) und Gerda Ital aus Berlin. Ich nahm an Sesshins mit Enomiya Lassalle, Fritz Hungerleider, Nagaya Roshi und Yuho Seki Roshi teil. Vipassana übte ich bei Ruth Denison und Jack Kornfield. Toni Packers Meditative Inquiry und Peter Fenners Radiant Mind prägten stark meine Praxis und meine Vermittlung.


Dass uns ein Sanftes geschähe, wenn uns der Himmel berührt, wenn seine atmende Nähe uns ganz zum Hiersein verführt. — Jean Gebser

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